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News: Liebe Tierfreunde!
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Alles zur Robbenjagd (Gelesen: 501 mal)
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Alles zur Robbenjagd
30.03.08 um 18:47:29
 
In Kanada gibt es rund 5,5 Mio. Robben. Interesse an der Jagd hat vor allem die Modeindustrie. Tierschützer sprechen von "grausamen Schlachten".  
 
 
 Das Fangen von Robben-Babys mit weißem Fell ist verboten.  
 
Am Freitag hat in Kanada die traditionelle Robbenjagd begonnen. In der Morgendämmerung starteten die ersten Fangschiffe im Golf von St. Lorenz an der Ostküste des Landes. Der kanadische Fischereiminister Loyola Hearn versicherte, die Regierung tue alles, um die Robbenjagd "menschlich", sicher und nachhaltig zu gestalten. Tierschutzorganisationen sprachen dagegen von einem "grausamen" Schlachten.
 
Das Fischereiministerium hatte schon vor zwei Wochen 275.000 Sattelrobben zur Jagd freigegeben. Das sind 5000 mehr als im vergangenen Jahr. Erstmals werden die Jäger 2008 unter anderem verpflichtet, die Schlagader der Tiere zu durchtrennen, um sie ausbluten zu lassen. Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass die Robben wirklich tot sind, ehe sie gehäutet werden.  
 
Mit Stahlhaken zum Tod
Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) kritisierte die neuen Regularien als weitgehend unwirksam. "Bisherige Regeln wurden kaum beachtet, warum sollte das nun anders sein?", sagte IFAW- Robbenexperte Ralf Sonntag. Zudem würden weiterhin manche Tiere lebend mit Stahlhaken zu Sammelstellen gezogen und erst dort getötet.
 
Die EU-Kommission wirft Kanada "unmenschliche" Methoden bei der Jagd auf Robben vor. "Wir sind besorgt über die Art und Weise, wie die Tiere mit Schlägen gegen den Kopf getötet werden", sagte die Sprecherin von Umweltkommissar Stavros Dimas am Freitag in Brüssel. Die EU-Behörde wolle im Sommer ein offizielles Papier vorlegen, in dem das sogenannte Clubbing als grausame Jagdtechnik kritisiert werde.  
 
Modeindustrie braucht Felle
Vor allem die Modeindustrie in Norwegen, Russland und China ist an Robbenfellen interessiert. Die USA haben dagegen bereits 1972 ein Importverbot für kanadische Robbenprodukte verhängt. Die EU- Kommission warf Kanada zwar "unmenschliche" Methoden bei der Jagd auf Robben vor. Konkrete Maßnahmen gegen das Land würden derzeit jedoch nicht diskutiert, hieß es. Bisher haben Belgien und die Niederlande die Einfuhr von Robbenprodukten verboten, Deutschland arbeitet an einem entsprechendem Gesetz.  
 
Die Robbenjagd beginnt traditionell im Golf von St. Lorenz. Etwa 30 Prozent der freigegebenen Tiere werden hier erlegt. Die restlichen 70 Prozent stammen aus der Region nordöstlich von Neufundland, wo die Jagd erst im April beginnt. Minister Hearn betonte erneut, der Robbenfang sei für viele Menschen in den entlegenen Küstenregionen lebenswichtig. Im Jahr 2006, als noch 335.000 Tiere getötet werden durften, wurden die Einnahmen auf insgesamt 25 Millionen kanadische Dollar (rund 15 Millionen Euro) geschätzt.
 
Schätzungen zufolge gibt es in Kanada derzeit etwa 5,5 Millionen Robben. Nach Regierungsangaben waren es in den 70er Jahren, als die Jagd noch nicht reguliert war, weniger als zwei Millionen. Der Fang von Baby-Robben, die noch ein weißes Fell haben, ist seit 1987 verboten.  
 
Artikel vom 28.03.2008 22:39 | apa,dpa | dk
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« Zuletzt geändert: 26.06.09 um 17:08:05 von Alzabel »  

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Schiffsunglück stoppt Robbenjagd
Antworten #1 - 30.03.08 um 18:44:15
 

Taucher bargen vor der kanadischen Küste die Leichen von drei Robbenjägern. Die Mehrzahl der Boote setzte danach die Jagd aus Solidarität aus.
 
 
 Kanadas Regierung hat 275.000 Robben zur Tötung freigegeben.  
 
Einen Tag nach dem Start der alljährlichen Robbenjagd-Saison an der Ostküste Kanadas hat ein tödlicher Unfall die Jagd überschattet und vorerst so gut wie gestoppt. Taucher bargen am Samstag aus einem gekenterten Schiff die Leichen von drei Robbenjägern. Nach einem vierten Vermissten wurde im eisigen Wasser des St.-Lorenz-Golfs gesucht.
 
Das Schiff aus Quebec hatte am Freitag Probleme mit der Steuerung gemeldet und wurde von der Küstenwache abgeschleppt, als es kenterte. Zwei Besatzungsmitglieder wurden nach Angaben einer Marinesprecherin wenig später lebend geborgen. Der Zwischenfall ereignete sich rund 70 Kilometer nördlich von Cape Breton.  
 
Jagd durch schlechtes Wetter beeinträchtigt
Das Fangschiff gehörte zu einer Gruppe von 15 weiteren, die am Freitag mit rund 100 Jägern an Bord an der kanadischen Ostküste zur Robbenjagd ausliefen. Einem Sprecher der kanadischen Regierung zufolge setzte nach dem tödlichen Zwischenfall die Mehrheit der Robbenfängerboote die Jagd aus Solidarität zunächst aus. Nur drei oder vier Schiffe seien noch auf See. Die Jagd wird außerdem durch dickes Eis und schlechtes Wetter beeinträchtigt, das weiter andauern soll.
 
Zwei der Schiffe meldeten am Freitagabend eindringendes Wasser, ein weiteres mechanische Probleme. Die kanadische Regierung hat insgesamt 275.000 Robben zur Tötung freigegeben, das sind rund 5000 mehr als im vergangenen Jahr. Tierschützer kritisieren die Robbenjagd trotz neu erlassener Regeln als grausam.  
 
Film soll Grausamkeit belegen
Mehrere Organisationen wie der Internationale Tierschutz-Fonds (IWAF) kündigten an, die diesjährige Jagd zu filmen, um deren Grausamkeit zu belegen. Sie wird je nach Wetterlage zwei Tage bis zwei Wochen dauern.  
 
Artikel vom 29.03.2008 21:02 | apa, ap, afp | bib  
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Europa-Parlament plant Verbot von Robben-Produkten
Antworten #2 - 07.03.09 um 11:49:02
 

 
Die EU steuert auf einen neuen Handelskonflikt mit Kanada zu. Der Beschluss löste im Fischerei-Ministerium in Ottawa Entsetzen aus.
 
BRÜSSEL/OTTAWA (DPA). Wegen der grausamen Methoden bei der Robbenjagd will ein Ausschuss des Europaparlaments die Einfuhr von Robbenprodukten in die EU verbieten. Der Binnenmarktausschuss des Parlaments beschloss am Montagabend in Brüssel mit 25 zu sieben Stimmen ein europaweites Einfuhr- und Handelsverbot. Betroffen wären zum Beispiel Felle, Öle und Fleisch von Robben.
 
Der Beschluss löste im Fischereiministerium in Ottawa Entsetzen aus. „Wir sind sehr, sehr enttäuscht über Brüssel“, sagte die Ministerin Gail Shea zur Deutschen Presse-Agentur. „Der Ausschuss war fehlinformiert und hat sich nicht von Fakten, sondern von politischen und emotionalen Erwägungen leiten lassen.“ Der vorliegende Gesetzentwurf der EU würde Kanada doppelt treffen, erläuterte die Ministerin. Außer dem Import wollten die Europäer auch den Transport von Robbenprodukten über ihre Straßen und den Luftraum strafbar machen. Laut Shea verkaufen kanadische Robbenfänger bisher etwa die Hälfte ihrer jährlichen Ausbeute an Abnehmer in der EU. Darüber hinaus ist die Modeindustrie in Norwegen, Russland und China sehr an Robbenfellen interessiert. Laut EU-Kommission werden jährlich 900.000 Robben für kommerzielle Zwecke getötet. Die Tiere werden vor allem in Kanada, Grönland und Namibia gejagt.
 
Das Parlamentsplenum soll Anfang April über das neue Gesetz abstimmen. Tut es das, muss sich das Parlament mit den Mitgliedstaaten und der Kommission auf einen Kompromiss einigen.
 
Die USA haben bereits 1972 ein Importverbot für kanadische Robbenprodukte verhängt. Diese sind auch in Slowenien, den Niederlanden und Belgien verboten.
 
("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2009)
 
http://diepresse.com/home/politik/eu/457568/index.do?from=gl.home.politik_Europa
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Re: Europa-Parlament plant Verbot von Robben-Produ
Antworten #3 - 23.03.09 um 23:20:49
 
     
 
Zitat:
Support The Historic Bill to End Canada's Commercial Seal Hunt
Target: Canadian Senators
Sponsored by: International Fund for Animal Welfare (IFAW)


Thanks to a courageous Canadian Senator, there is now a Bill that would end this hunt, which is expected to take the lives of more than 250,000 baby seals this year alone.

Imagine a Canada in which there are no more baby seals hooked and dragged onto boats while still conscious. No more seals as young as three weeks old being skinned alive. No more needless slaughter of hundreds of thousands of seals each year.

Senator Mac Harb wants to fill the Senate with messages of support for his Bill. Help us collect over 250,000 signatures in the next few weeks - one message for every seal that will likely be killed in this year's slaughter.

With the proposed seal product ban in the EU and IFAW's success in helping to secure Russia's ban on hunting harp seals less than a year old, the momentum to end Canada's commercial seal hunt has never been stronger. The prospect of making a lasting change to save the seals has never been so real, so please sign the petition today!

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/877541637?z00m=19752395
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Russland verbietet Jagd auf Sattelrobben-Babies
Antworten #4 - 26.06.09 um 17:14:29
 
NEWS.CH - Meldung vom Freitag, 27. Februar 2009 / 18:21 h
 
Russland verbietet Jagd auf Sattelrobben-Babys
Moskau - Russland hat die Jagd auf Sattelrobben-Babys verboten. Das Umweltministerium gab in Moskau neue Regeln bekannt, nach denen die Jagd auf die kleinsten Sattelrobben im Weissen Meer im Norden des Landes untersagt ist. (smw/sda)

 
Das Verbot gilt nur für die weniger als einen Monat alten Robben mit weissem Fell.
 
Laut einem Bericht der Regierungszeitung «Rossijskaja Gaseta» erfolgte die Entscheidung auf Anordnung von Ministerpräsident Wladimir Putin. Die Zeitung zitierte Putin mit den Worten, die Jagd sei eine «blutige Praxis, die schon längst hätte verboten werden müssen».
 
Umweltschützern gehen die neuen Regeln allerdings nicht weit genug. Denn das Verbot gilt nur für die weniger als einen Monat alten Robben mit weissem Fell. Die Tötung ihrer bis zu ein Jahr alten grossen Geschwister mit grauem Fell bleibt dagegen erlaubt.
 
Die kleinen Robben mit dem grauen Fell seien die Hauptziele der Jäger, sagte Wassili Spiridonow von der Umweltschutzorganistaion WWF Russland. Igor Beliatski vom Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) kritisierte, dass das Verbot nur für den Zeitraum vom 1. Mai bis 10. März gelte. In der Jagd-Hochsaison im März und April dagegen sei die Tötung der kleinsten Robben weiterhin möglich.
 
Die Zahl der Sattelrobben ist in Russland in den vergangenen zehn Jahren stark zurückgegangen. Jahr für Jahr werden im Weissen Meer 35'000 Sattelrobben getötet, um ihr Fleisch, Fell und Fett zu verkaufen. Die EU-Kommission berät derzeit über ein EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte.
 
http://www.news.ch/Russland+verbietet+Jagd+auf+Sattelrobben+Babys/375192/detail. htm
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Packeis-Mangel bedroht Sattelrobben
Antworten #5 - 26.06.09 um 17:18:37
 
Zitat:
Packeis-Mangel bedroht Sattelrobben

02.04.2007 - Quelle/Text: Sonstiges/Eigenes Material

Der milde Winter bedroht die Sattelrobben-Population im Osten Kanadas. Ursache dafür sind die verhältnismäßig warmen Wassertemperaturen im St. Lawrence Golf, welche die Bildung von Packeis erschweren. Jungrobben sind so lange auf Packeis angewiesen, bis sie Schwimmen gelernt haben.

"Fehlt das Packeis, drohen die Robbenbabys zu ertrinken", sagt die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace. "Ein solch warmer Winter kann die Größe der Robben-Population deshalb erheblich reduzieren."

Weitere Gefahr droht den Seehunden durch kommerzielle Jäger - die diesjährigen Fangquoten des kanadischen Fischereiministeriums sehen eine Jagd auf 270.000 Robben in diesem Jahr vor. Die Zahl wurde gegenüber dem Vorjahr (335.000 Robben) reduziert.

Situation dieses Jahr besonders kritisch

In diesem Jahr sei die Lage besonders prekär. "Wir haben zwei Tage lang große Gebiete überflogen," sagt Sheryl Fink vom International Fund for Animal Welfare gegenüber dem NewScientist. "Dort, wo nun eigentlich tausende Seerobben mit ihren Jungen sein müssten, haben wir kaum Seehunde entdeckt."

Sattelrobben gebären ihre Jungen auf dem Packeis und harren dort so lange aus, bis ihre Jungen sich selbst ernähren und schwimmen können. Schätzungen zufolge sterben während eines warmen Winters, in dem sich zu wenig Packeis bildet, bis zu drei Viertel aller Robbenbabys.

95 Prozent der gejagten Robben zwischen 12 und vier Monate alt

Wenn die Jagdsaison beginnt, könnte es für den Robben-Nachwuchs allerdings noch schlimmer kommen. Denn nach Angaben von Greenpeace sind 95 Prozent der getöteten Seehunde zwischen zwölf Tagen und vier Monaten alt. Robben liefern Öl und begehrte Felle.

Das kanadische Fischereiministerium argumentiert, die Jagd sei erforderlich, um die Kabeljau-Bestände zu retten. Umweltschützer zweifeln jedoch an dieser Interpretation. Erlaubt ist die Tötung der Robben erst ab einem Alter von zwei Wochen, wenn die Tiere begonnen haben, ihr weißes Babyfell abzulegen.

Nach Beobachtungen konzentrieren sich die Seerobben in diesem Jahr auf das nördliche Gebiet des St. Lawrence Golfs. "Die Robben werden deshalb eine leichte Beute für ihre Jäger", sagt Fink. Im vergangenen Jahr wurden etwa 335.000 Seerobben getötet."Der Startschuss zur Jagdsaison ist nur eine Frage der Zeit," sagt Helms. "Da vor allem der Nachwuchs getötet wird, kann sich die Population nur langsam wieder regenerieren.

Eingestellt von: Christoph Schneider

 
http://www.umweltschutz-news.de/index.php?menuecms=123&objektid=1707&nl= 1727
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Re: Alles zur Robbenjagd - Sammelthread
Antworten #6 - 26.06.09 um 16:48:21
 

25.3.2009 Antenne Bayern
 
Regierung plant Importverbot für Robbenprodukte
Die Bundesregierung will mit einem Importverbot für Robbenprodukte gegen Tierquälerei vorgehen.

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (beide CSU) einigten sich am Dienstag in Berlin nach längeren Verhandlungen innerhalb der Regierung auf einen schon geplanten Entwurf. Das Kabinett wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche mit den Plänen befassen.
 
Damit will Deutschland der Europäischen Union (EU) zuvorkommen.
 
Auf EU-Ebene ist ein Verbot von Robbenprodukten in der Diskussion. In Kanada begann am Montag die Robbenjagd. Rund 338 000 Tiere sind dort zur Tötung freigegeben.
 
Die bisherigen Pläne des früheren Agrarministers Horst Seehofer (CSU) sahen ein Verbot für Einfuhr, Handel und Verarbeitung von Robbenprodukten wie Fellen, Fleisch und Öl vor. Für die arktische Inuit-Urbevölkerung sind Ausnahmen geplant. Das Kabinett hatte im vergangenen Jahr schon über das Verbot beraten. Mit einer Prüfung wollte die Regierung verhindern, dass die Welthandelsorganisation Deutschland ähnlich wie bereits Belgien und die Niederlande wegen der Verbote bestraft. Der Bundestag hatte bereits im Jahr 2006 ein Importverbot gefordert.
 
Der Binnenmarktausschuss des Europaparlaments will die Einfuhr von Robbenprodukten wegen der «unmenschlichen» Methoden bei der Robbenjagd EU-weit verbieten. Das Parlamentsplenum soll Anfang April über das neue EU-Gesetz abstimmen. Der Beschluss hatte im kanadischen Fischereiministerium und unter Kanadas Robbenfängern Entsetzen ausgelöst. Nach Angaben der EU-Kommission werden jährlich 900 000 Robben für kommerzielle Zwecke getötet. Die Tiere werden vor allem in Kanada, Grönland und Namibia gejagt.
 
Robbenfelle sind bei der Herstellung von Pelzen begehrt. Nach Darstellung des Deutschen Tierschutzbundes wird den Tieren häufig der Schädel zertrümmert, nachdem sie mit einem Schläger mit einer aus einem Metallhaken bestehenden Spitze auf das Eis gezogen wurden. Oft würden die Robben bei lebendigem Leibe gehäutet.  (Quelle: (dpa) - Berlin )
 
http://www.antenne.de/nachrichten/politik/artikel/25925/Regierung-plant-Importve rbot-fuer-Robbenprodukte.html
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Re: Alles zur Robbenjagd - Sammelthread
Antworten #7 - 26.06.09 um 16:54:45
 
9.4.2009 Antenne Bayern
 
Sinkende Fellpreise treffen Kanadas Robbenjäger
 
Die sinkende Nachfrage nach Pelzen verdirbt Kanadas Robbenjägern das Geschäft. Die schrumpfende Nachfrage nach Pelzen verdirbt Kanadas Robbenjägern das Geschäft. Bei einem Erlös von nur noch 15 bis 30 kanadischen Dollar (etwa 9 bis 18 Euro) für ein Fell erwägen laut kanadischer Medien etliche von ihnen, ob es sich überhaupt noch lohnt, auf das Packeis zu gehen.

 
Vor zwei Jahren hatten die Fischer im Osten Kanadas, die mit der Robbenjagd am Ende des Winters traditionell ihr Einkommen aufbessern, noch 100 Dollar pro Fell kassiert.
 
Derweil warnt die pelzverarbeitende Industrie, sie werde selbst zum Niedrigstpreis nicht alle Felle abnehmen können.
 
Sie rät den Robbenfängern, nicht ohne sichere Zusagen von Käufern auf Jagd zu gehen. Schuld an dem Einbruch des Marktes sind vor allem die Weltwirtschaftskrise und das erwartete Verbot des Europaparlaments für alle Robbenprodukte, sagte der Manager des fellverarbeitenden Unternehmens Nutan Furs in Corner Brook, Deon Dakins, kürzlich dem Rundfunksender CBC.
 
Der Tierschutzbund IFAW (International Fund for Animal Welfare) in Ottawa begrüßte die Entwicklung. «Natürlich sind wir darüber erfreut», sagte die IFAW-Forscherin Sheryl Fink in einer Erklärung vom Mittwochabend. «Wir haben nichts dagegen, wenn der Markt ein Ende dieses unmenschlichen Schlachtens herbeiführt».
 
Fink sagte, dass sich nach ihren Informationen etliche der lizenzierten Robbenfänger nicht an der Jagd auf die Tiere im Golf des St. Lorenz-Stroms, westlich von Neufundland, beteiligen wollten. In diesem Gebiet hat das kanadische Fischereiministerium vom Mittwoch an die Jagd auf 64 000 Jungtiere freigegeben. Insgesamt dürfen in dieser Saison 280 000 Robben erschlagen und gehäutet werden. (Quelle: (dpa) - Ottawa)
 
http://www.antenne.de/nachrichten/panorama/artikel/31923/Sinkende-Fellpreise-tre ffen-Kanadas-Robbenjaeger.html
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Weniger Robben als üblich in Kanada erlegt
Antworten #8 - 26.06.09 um 17:32:53
 

TT.COM  19.6.2009
 
Weniger Robben als üblich in Kanada erlegt
 
Wegen Rezession, EU-Einfuhrverbot und niedrigen Pelzpreisen wurden in Kanada in dieser Jagdsaison weniger Robben als üblich erlegt.

 
Toronto - Robbenjäger in Kanada haben in der abgelaufenen Saison nur gut ein Viertel der 273.000 zur Jagd freigegebenen Tiere getötet. Als Gründe wurden die weltweite Rezession, niedrige Pelzpreise und das bevorstehende Verbot für die Einfuhr von Robbenprodukten in der EU genannt.
 
Insgesamt wurden nach Angaben des kanadischen Fischereiministeriums vom Donnerstag rund 70.000 Sattelrobben erlegt. Die Jagdsaison ging in dieser Woche zu Ende. Ein Sprecher der kanadischen Robbenjägervereinigung sagte, viele Mitglieder hätten in diesem Jahr nicht an der Jagd teilgenommen, da der Preis für Robbenfelle auf 14 kanadische Dollar (9 Euro) gefallen sei.
 
Vor einigen Jahren betrug er noch 100 Dollar. Außerdem gibt es wegen der Rezession, des niedrigen russischen Rubels und sinkender internationaler Nachfrage für Robbenprodukte noch einen Lagerbestand von 60.000 Fellen aus dem vergangenen Jahr.
 
Das Einfuhrverbot der EU für Robbenprodukte dürfte im Oktober in Kraft treten. An der kanadischen Ostküste wurden bislang jährlich rund 300.000 Robben getötet, im vergangenen Jahr waren es 218.000.
 
Wegen der teilweise grausamen Jagdmethoden fordern Tierschützer schon seit Jahrzehnten ein Ende der alljährlichen Jagd. Das kanadische Fischereiministerium spricht indessen von einer humanen Jagd, die abgelegenen Gegenden ein zusätzliches Einkommen verschaffe. (AP)
 
http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=9697855&sid=57&fid=21
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Re: Alles zur Robbenjagd
Antworten #9 - 22.11.09 um 01:37:43
 
     
Mit mehr als 1 Million getöteten Seehunden allein in den letzten 5 Jahren, ist Kanadas kommerzielle Seehundjagd das größte Schlachten von Meeres-Säugetieren auf der ganzen Welt.
 
Fast alle getöteten Seehunde sind wehrlose Babies, und sie werden nur für ihr Fell totgeschlagen und -geschossen.
 
Wir rufen auf zu einem europaweiten Boykott von kanadischen Meeresfrüchten/tieren auf, weil Europa einer der Haupt-Absatzmärkte für kanadische Meeresfrüchte ist - die der kanadischen Wirtschaft wiederum jährlich 250 Millionen Euro einbringt.
 
Die Verbindung zwischen der kommerziellen Fischindustrie und die Seehundjagd gibt den Konsumenten der Welt die Macht, dieses grausamen Schlachten von Seehund-Babies für immer zu beenden.
 
Übersetzung von der Seite:
http://www.hsus.org/about_us/humane_society_international_hsi/ProtectSeals.eu/
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« Zuletzt geändert: 22.11.09 um 13:31:43 von Alzabel »  

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Re: Alles zur Robbenjagd
Antworten #10 - 22.11.09 um 13:19:15
 
Zitat:
Es gibt viel zu tun......  Bitte hier unterschreiben, wer mithelfen will: http://www.hsus.org/about_us/humane_society_international_hsi/ProtectSeals.eu/pr ess_room/press_releases/open_wilderness_to_seal_slaughter.html

Die Humane Society International/Canada verurteilt die Gesetzgeber der kanadischen Provinzl Nova Scotia für die Ankündigung einer Änderung des Wildness Areas Protection Act (Naturschutzgebiet-Paraph), die dem Umweltminister ermöglicht, die kommerzielle Jagd auf Babyseehunde auf Hay Island zu genehmigen. Hay Island ist Teil des Naturschutzgebietes Scaterie Island.


"Dieser Schachzug, das Erschlagen von Babyrobben in in einem provinziellen Park zu legitimisieren, ist ein Betrug an allen Nova Scotianern", sagte Rebecca Aldworth, Direktor von HSI Kanada. "Die kanadische Fischindustrie spürt bereits die Auswirkungen von Boykotten von Kanadischen Meerestieren in den Vereinigten Staaten und Europa, die solange fortgeführt werden, bis das kommerzielle Seehund-Schlachten beendet ist. Ich kann garantieren, die herzzerreissenden Bilder von grauen Seehundbabies, die mit Holzknüppeln auf Hay Island zu tode geprügelt wurden, werden noch viel mehr Geschäfte und Individuen überzeugen, keine Meerestiere mehr von Nova Scotia zu kaufen."

Die Humane Society der Vereinigten Staaten starteten 2005 den Kanadische Meeresfrüchte-Boykott in den USA. Bis heute hat der "Boykott zum Schutz der Seehunde" die Unterstzützung von mehr als 5.500 Gesellschaften und 6.500.000 Einzelpersonen. Während viele der Firmen laufend Meeresfrüchte von Neufundland wegen seiner Rolle im Töten von Seehunden mit Harpunen, spielen, wird Nova Scotia's ansteigendes Engagement in kommerziellem Seehundtöten genauso Unternehmen veranlassen, ihren Boykott auf Meeresfrüchte/tiere von Nova Scotia auszuweiten.

Der Seehundschutz-Boykott in Europa wurde Oktober 2009 auf www.ProtectSeals.eu gestartet.

In den letzten 2 Jahren hat die Regierung von Nova Scotia das Erschlagen von Tausenden grauen Seehund-Babies auf Hay Island, für ihr Fell, genehmigt. Tierschutzgruppen argumentieren, dass Hay Island, als Teil des Scaterie Island-Tierschutzgebiets, auch Subjekt des Naturschutzgebietes Nova Scotia-Gesetzes ist, das festhält: "Innerhalb der natürlichen Wildnis darf keine Person irgendein natürliches Objek - Flora oder Fauna, lebenig oder tot - entfernen, zerstören oder beschädigen." Die Regierung von Nova Scotia versucht, die eigenen Gesetze zu ändern, um dieses kommerzielle Schlachten in einem Naturschutzgebiet zu legalisieren.

Während der vergangenen 2 Jahre haben Vertreter von Humane Society International/Canada und die Atlantic Canadian Anti-Sealing Coalition das grausame Erschlagen von Baby-Seehunden für ihr Fell auf Hay Island dokumentiert. Beobachter filmten und fotografierten wie Jäger Seehund-Babies zusammen trieben, Mütter und Neugeborene von ihnen getrennt versammelten. Die Seehundjäger erschlugen die "gemauserten" Jungtiere ein paar Zentimeter entfernt von den Neugeborenen und ihren Müttern. Videos und Bilder von dem Schlachten der grauen Seehunde 2008 stehen zum Download zur Verfügung.

Voriges Jahr erschlugen und häuteten kommerzielle Seehundschlächter mit Holzprügeln, grausamen Schneide-Hilfsmitteln einschließlich Stanleymessern innerhalb von ein paar Tagen mehr als 1.200 Seehund-Jungtiere; sie ließen kein Jungtier auf Hay Island am Leben.

Graue Seehunde waren früher Gegenstand von extremer Überjagung in den vergangenene 2 Jahrhunderten, und galten 1949 als ausgestorben im Golf von St. Lawrence. Während die Population langsam begann, sich zu erholen, haben Lobbyisten der Fischindustrie wiederholt versucht, das Erlegen überschüssiger Tierbestände von grauen Seehunden wieder einzuführen, ohne Nachzuweisen, dass so etwas überhaupt notwendig ist.

Übersetzung von: http://www.hsus.org/about_us/humane_society_international_hsi/ProtectSeals.eu/pr ess_room/press_releases/open_wilderness_to_seal_slaughter.html

 
Mannomann, irgendwann verlange ich was für's Übersetzen, - oder Ihr seid so lieb und unterschreibt den Seehunden zuliebe - und natürlich - verzichtet auf die Meeresfrüchte aus diesen verd****** Regionen! Dann hat es sich für mich ausgezahlt!!! Smiley
 
Liebe Grüße
Elisabeth
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Manchmal habe ich Angst, als Tier wiedergeboren zu werden! - Dalai Lama
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